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In der Privatsiedlung Altos de la Cascada vor den Toren von Buenos Aires lebt eine kleine elitäre Gemeinschaft. Man bleibt unter sich, organisiert Wohltätigkeitsbasare mit einmal getragener Kleidung und immer donnerstags treffen sich die Männer zum Kartenspielen und ihre Frauen zum Tratschen. Scherzhaft nennen sie sich Donnerstagswitwen. Unter der schönen Oberfläche jedoch brodeln Konflikte, die auch vor den Siedlungszäunen nicht halt machen: Untreue, Alkoholsucht und Ehezwist. Zudem bekommen die sonst so sorglosen Familien die Auswirkungen der Wirtschaftskrise mit aller Wucht zu spüren. Doch anstatt die Ärmel hochzukrempeln, gehen drei Familienväter einen eigenwilligen Weg, um ihren Lieben den hohen Lebensstandard zu sichern. Ihre Leichen werden am Grund des Schwimmbades gefunden. Claudia Piñeiros Roman »Die Donnerstagswitwen« ist das Porträt einer Gemeinschaft, die über ihre Verhältnisse lebt und tödliche Geheimnisse zu verbergen hat. Der preisgekrönte Bestseller, bereits in vierzehn Sprachen übersetzt, wurde 2009 von Marcelo Piñeyro verfilmt.
Claudia Piñeiro Foto: Alejandra Lopes