Start
14 | 03 | 2010
Hauptmenü
Literaturwettbewerb
Befreundete Seiten
Externe Veranstaltungen
Wer ist online
Wir haben 3 Gäste online
Seitenaufrufe : 50178
Umfragen
Wie haben Sie von uns erfahren?
 
Anmeldung



Newsflash
Aktuelle Informationen

Wir danken allen Besuchern und Teilnehmern
unseres Festivals. 
 
Den großen Erfolg des Festivals
verdanken wir Ihnen !!!

Willkommen auf der Startseite
 

Das Festival textenet.de gibt die Juryergebnisse für die Michael-Lindner-Preise bekannt: Für den 1. Michel-Linder-Preis in der Kategorie Hörbeiträge hat sich die Jury entschlossen, den Preis zu dritteln. So benennen die 3 Juroren namentlich folgende Gewinner. Der Juror Norbert Lange benennt den Beitrag von Dieter Atts „Poem to make ends meet“, Henner Kotte den Beitrag von André Hermann „Wenns ein Titel ändern würde“ und Roman Graf den Titel „Cárdás für den Alten“ von Milenko Goranovic. Da die Kurzfristigkeit der Entscheidung und die Höhe des Preisgeldes eine weite Anreise kaum zumutbar erscheinen lassen, wird die für Fahrgeld vorbehaltene Pauschale als Teil des Preisgeldes ausgereicht. Unabhängig von persönlicher Anwesenheit erhält also jeder der drei Gewinner 200,-- Euro.

Unabhängig davon bleiben die Gewinner natürlich herzlich eingeladen, ihren Beitrag persönlich auf der Preisgala des Michael-Lindner-Preises vorzustellen.

Für den 2. Michael-Linder-Preis in der Kategorie Text aller Gattungen und Genre hat der Text „Flucht“ von Hubertus Schmidt den Sieg errungen. In die Wertung eingegangen sind hier gemäß den Teilnahmebedingungen nur die ersten 5.400 Zeichen.

Weitere Informationen, insbesondere kurze Würdigungen der Gewinnerbeiträge, werden demnächst auf dieser Homepage bekannt gemacht.

Ausdrücklich stellt die Jury fest, dass auch nicht auf der Homepage veröffentlichte Beiträge in die Juryentscheidung einbezogen wurden. Für den 2. Micheal-Lindner-Preis für Texteinsendungen konnten, anders als im Hörwettbewerb, gemäß der Ausschreibung Arbeiten von Autoren mit Wohnsitz außerhalb des Raumes Leipzig jedoch nicht gewertet werden.

Wir gratulieren den Preisträgern herzlich und danken allen für ihre Einsendungen!
                                                                                                                                                                       
Die Festivalleitung


textenet.de
– Das Leipziger Literaturfestival
 im Herbst 2009

Wer an Literatur denkt, stellt sich zunächst und vor allem bewegende Bücher darunter vor, die von den großen Themen der Menschheit handeln: Liebe, Erfolg, Schicksal etc. Wenn uns aber in den Netzen unserer Orientierung ständig Text, ständig Sprache begegnet (man denke etwa an Werbung, Bedienungsanleitungen, Hinweistafeln, Gesetzbücher, aber auch an das persönliche Gespräch) kann eine Literatur, die sich als künstlerischer Umgang mit den sprachlichen Artefakten unserer Wirklichkeit versteht, mehr sein als ein zwischen Buchdeckeln eingesperrter Ausschnitt menschlicher Erfahrung.
Längst hat die Literatur sich andere Wirkungsfelder und Medien erobert.

Das 1. Festival textenet.de soll dieser Bewegung Ausdruck geben.

Die Zeitschrift Edit zum Beispiel, die Grande Dame unter den jungen Literaturzeitschriften und durch kontinuierliche Arbeit zum Prototyp des Endeckermediums interessanter Autoren gereift, vereint in ihren Heften Autoren, die die Herausforderung der neuen Möglichkeiten, welche die neuen Medien bieten, längst angenommen haben.

Wir feiern gemeinsam mit ihren Autoren Anfang Oktober das Erscheinen ihres fünfzigsten Heftes.
Diethmar Dath und Marcel Beyer stehen für literarisches Grenzgängertum. Martina Hefter und
Mathias Traxler bringen Text mit Tanz und Bewegung in Verbindung.

 

Im Oktober und November jähren sich jedoch auch die Ereignisse der friedlichen Revolution zum
zwanzigsten Mal. Ein noch immer zu selten gewürdigter Aspekt der widerständigen Literatur jener Zeit
ist der selbstbewusste Umgang mit der Tatsache, dass diesen Texten aus politischen Gründen der
Eingang ins Buch verwehrt wurde.

Texte suchten sich in Bild und Ton neue Podien. Auf oft überraschende Weise gingen diese literarischen Strömungen Verbindungen mit Musik und Bildender Kunst ein und spielten damit eine Vorreiterrolle auf dem Weg ins Medienzeitalter.
 

Ausstellungen zu Valeri Scherstjanoi's Scribentismus mit Arbeiten seines Vorbildes Carlfriedrich Claus oder neue musikalische Bearbeitungen des Werks von  Bert Papenfuß erinnern daran und zeichnen diese Traditionslinien in die Gegenwart weiter. Eine Reihe von Studenten und Absolventen des deutschen Literaturinstituts fragt nach den Möglichkeiten der Literatur, Sachtexte in szenischen Lesungen künstlerisch aufzubereiten. 

.


        Valeri Scherstjanoi - Wenn Wörter Klänge wären, 2009

Im Grenzfeld zwischen Fiktion und Wirklichkeit operieren auch die Veranstaltungen mit Radjo Monk, 
Rainer Tetzner und Friedrich Schorlemmer. Diese Veranstaltungen widmen sich den Konflikten des
Herbst  '89.

Die Rückschau auf den Zusammenbruch des sozialistischen Systems fordert aber auch die Frage nach der Gegenwart und ihren Krisen heraus. Wer könnte dafür besser einstehen als Gerhard Zwerenz und Günther Wallraff, zwei Autoren, die seit Jahrzehnten die gesellschaftlichen Prozesse in der Bundesrepublik Deutschland kritisch begleiten?

Der Blick soll aber auch über die Grenzen unseres Landes hinaus geweitet werden.
Hierfür stehen  Els Moors aus Belgien undTim Turnbull aus England.


Dass in dieser Vielfalt der Stimmen und Ansätze aber auch die Traditionen der Literatur ein gewichtiges Wort mitzureden haben, dafür ist die Nacht der Autoren ein Beispiel, die in diesem Jahr das Sonett als ewig alte ewig junge Gattung in den Vordergrund stellt.

Ein Internet-Literaturwettbewerb ( vom 19. - 25.11.) in dessen Rahmen auch zwei kleine Literaturpreise (einer für den Raum Leipzig und ein überregionaler) vergeben werden, begleitet das Festival.

Nach wie vor bleiben alle literarischen Initiativen und Vereine aufgerufen, sich mit eigenen Veranstaltungen in dieses vielfältige Programm einzubringen. Vorschläge bitte an:

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Postadresse:

Büro des Verbandes dt. Schriftsteller (VS)
im Haus des Buches (Literaturhaus Leipzig)
Gerichtsweg 28
04103 Leipzig

Tel. / Fax: 0341 / 99 54 511

 

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Postadresse: 

Mischhaus Leipzig
Breslauer Str. 37
04299 Leipzig

Tel. / Fax: 0341 / 86 12 203

 

 

 
Webseite übersetzen

Sponsoren
Nächste Veranstaltungen
Unsere Partner
Banner
Wetter